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Advent- und Dezemberpauschale 2010

Starten Sie mit uns in die neue Wintersaison 2010/11 und verbringen Sie entspannende Tage im Hotel Lamark.
ab Euro 778,00 p.P. und Aufenthalt im Doppelzimmer
gültig vom 26.11.2010 bis 23.12.2010

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Haubenrestaurant in Tirol

Gaumenfreuden im Restaurant Alexander

 

Hauben-Restaurant in Tirol, ZillertalUm sich auf Alexanders niveauvolle Küche gebührend einzustellen hier unser Bewertungstext vom Gault Millau 2010:

 

Alexander

3 Hauben- 18 Punkte

 

Alexander Fankhauser hat es nicht nur als Fernsehkoch zu Ruhm und Ehre gebracht, auch die Fans seines Restaurants in Hochfügen wachsen schneller als die Frühlingsblumen auf den Almen, wenn die meterdicke Schneedecke im Skigebiet zu schmelzen beginnt (und das Restaurant sich längst in die wohlverdiente Sommerpause begeben hat).

Oh ja, dieser Koch liebt sein Metier wirklich. Während so mancher Standeskollege sich am liebsten schon in die (Früh-) Pension vertschüssen möchte, vibiriert Fankhauser geradezu vor Ideen und verbringt am liebsten den ganzen Tag am Herd. Zwei Menüs bietet das À-la-carte Restaurant und beide bieten Produkte und Handwerk auf höchstem Niveau, in dem hier im Hotel Lamark auf 1500 Metern Seehöhe Qualität und Individualismus beim Werben um den Gast hochgehalten werden.

Wir hatten-nach einer nicht endenden wollenden Reihenfolge von Amuse geules (köstlich darunter: Variationen von der Roten Rübe, Blunzenstick mit Apfelkren)- Gänselebervariationen, Beuscherlknödel mit eingelegter Sardine, Hummer mit Passionsfrucht, eine im Vakuum gegarte Perlhuhnbrust mit Morchelragout und Entengrammelknödel, Piccata vom Kitz mit Tomaten (was für ein Aroma!) und Frischkäsecannelloni, gefolgt von confiertem Kitz auf Erbsenpüree mit hausgemachtem grünen Curry, schließlich Tiramisu von der Erdbeere mit gebackenem Nougatknödel.

18 Punkte, keine Frage.

Doch Fankhauser lässt es dabei nicht bewenden. Er komponiert allabendlich aus dem Bauch heraus neue Gerichte, begibt sich auch mal aufs ganz dünne Eis (Kaisergranat mit Gänseleberjoghurt- na ja), fährt aber mit seinen Saucen ( die Rotweinsauce zum Zander, die Orangensauce zum Wolfsbarsch) oder der behutsamen Modernisierung der Zillertaler Klassiker (die Zillertaler Ofenleber) eindeutig einen Sieg nach Punkten ein.

Außerdem erlebt man selten eine derart gut eingespielte Servicemannschaft, die ebenso locker wie kenntnisreich serviert, kommentiert, empfiehlt und einschenkt und dabei den Eindruck hinterlässt, als empfinde sie den Abend als ebenso vergnüglich wie der Gast.

Gault Millau 2010